Johannes Nider

 
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Sebastian                      Brant                                                        - Stultifera navis. 1498.
Sebastian Brant
"Stultifera navis. 1498. "
14.000 €
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Isny 1380
- Nürnberg 1438


Johannes Nider wird um 1380 in Isny, Schwaben, als Sohn eines Flickschusters geboren. Der Vater stirbt in seiner frühen Kindheit. Johannes Begabung fällt vermutlich dem Abt des dortigen Benediktinerklosters auf, er erhält eine schulische Ausbildung und tritt um 1400 in den Dominikanerkonvent in Colmar im Elsass ein. Nider studiert in Colmar und Köln, dort empfängt er die Priesterweihe und tritt seine Arbeit als Prediger und Seelsorger an. Von 1414 bis 1418 auf dem Konstanzer Konzil kommt er mit den Hussiten in Kontakt und strebt Veränderungen in der Kirche an. An der Wiener Universität absolviert Johannes Nider sein Studium und beendet es 1425 als Magister theologiae. Er wird 1429 zum Prior des Basler Konventes gewählt und öffnet sein Kloster den Teilnehmern des Konzils als Verhandlungsort und ist deren Eröffnungsprediger. Er kehrt 1434 zurück nach Wien und nimmt seine Lehrtätigkeit wieder auf. Zwei Jahre später wird Nider Dekan an der dortigen theologischen Fakultät. Auf seiner Rückreise von Colmar, wo er erneut an den Reformen eines Frauenklosters beteiligt ist, stirbt Johannes Nider am 13. August 1438 und wird in Nürnberg begraben. Seine Hauptwerke sind der "Formicarius" (dt. Übersetzung; Der Ameisenstaat) und die "24 goldenen Harfen", die als einzige seiner Schriften in deutscher Sprache erschienen.